| Wie alles begann |
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Eine Freundin schaute mir beim Fotografieren zu. Sie bedauerte
sehr, dass sie so etwas nicht konnte. Als ich fragte warum, erzählte
sie mir von total verrückten Träumen und das sie diese
gerne als Bilder hätte, egal ob Fotos oder gemalt. Ich wollte
natürlich erfahren, was das für Träume waren,
woher sie kamen und wie sie sich diese, als Bilder vorstellt.
Es offenbarte sich eine Fundgrube der unglaublichsten Geschichten.
Total spannend und detailreich geschildert, dass durch ihre Erzählungen
schon die Fotomotive in meinem Kopf entstanden. Sie redete und
ich hörte zu. Da kam mir eine Idee. Wenn sie mir so bereitwillig,
ohne jegliche Scham, ihre Träume und Fantasien mitteilte,
warum sollten das nicht auch Andere machen. Das wollte ich ausprobieren,
wenn brauchbares Material dabei wäre, könnten daraus
Fotos werden.
Wenn das klappt, dachte ich, käme eine super Bildersammlung
zusammen. Der Arbeitstitel stand auch schon fest „FRAUENTRÄUME“!
Warum das nur Frauenträume wurden, lag daran, dass Männer
sehr maulfaul sind. Sicher waren da auch spannende Geschichten
bei, aber es fehlte ihnen sehr oft an Tiefe, welche bei den Frauen
fast immer vorhanden war.
Mein Fundus an Bildideen quoll mittlerweile über. Nun musste
das ganze in Fotos umgesetzt werden. Dabei sollten die Motive
nah an den Fantasien sein, aber trotzdem meine Handschrift tragen.
Das Format war klar 6x6! Immer eine Herausforderung. Aufnahmen
von Gegenständen waren da nicht das Problehm, mit denen
konnte man machen was man wollte. Schwieriger war es mit Personen.
Das sollten nicht diejenigen sein, von denen die Träume
waren. Komplikationen waren vorprogrammiert. Ich wollte mir nicht
reinreden lassen.
„Ja das war ja ganz anders, dass habe ich aber nicht so
geträumt“
Nein auf so was konnte ich verzichten. |
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| Das ganze ist ja nun schon eine Weile her. Ein kleiner Teil
der Ideen sind bereits umgesetzt und als Negative abgeheftet.
Der Andere wartet noch darauf! |
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| Wie geht es weiter? |
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Um das ganze Projekt zu erweitern, würde ich mich freuen,
wenn ihr mir eure Träume, Fantasien oder Gedanken per MAIL
schickt! Ich werde sie dann sammeln, selektieren, wenn ich sie
für ausreichend spannend halte, Fotos daraus machen. Es
könnte also sein, das eure Geschichten schon bald als Fotos
auf dieser Seite zu sehen sind.
Das ist doch Voyeurismus pur, werden da einige behaupten.
Ich werde ihnen nicht widersprechen! |
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| Die Technik |
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| Bei allen Fotos wurde eine Mittelformat-Kamera 6x6 verwendet.
In den meisten Fällen eine Rollei
66 E, aber auch eine alte
Pentacon
Six. Diese kam zum Einsatz, wenn eine extreme Weitwinkeloptik
benötigt wurde. Waren Studioaufnahmen erforderlich, habe
ich mit Halogen- und Taglichtleuchten von Hedler gearbeitet.
Da das Studio sehr klein ist, vermeide ich dadurch ungewollte
Seiten und Schlaglichter, die häufig durch Blitzanlagen
auftreten. Das Filmmaterial war unterschiedlich. Auch die Entwicklung
war abhängig von der Bildwirkung. |
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